Portrait von The Kooks
Die vier Jungs aus Brighton, die 2004 The Kooks gründeten, spielen britischen Indie-Rock und wurden dafür bereits mit dem MTV Europe Music Award und dem Brit Award ausgezeichnet. Ihre Musik wird oft mit Blur oder Supergrass in Verbindung gebracht, ist jedoch weitaus vielschichtiger und bedient sich Elementen aus Reggae, Blues, Funk, Soul und Britpop.
In ihrer Studienzeit am Brighton Institute of Modern Music trafen 2003 die Musiker Luke Pritchard (Gesang, Gitarre), Max Rafferty (Bass), Hugh Harris (Gitarre) und Paul Garred (Schlagzeug) aufeinander und gründeten die Band The Kooks (amerikanisch: die Verrückten, die Spinner) und benannten sich so nach einem gleichnamigen Lied von David Bowie (auf dem Album "Hunky Dory" von 1971).
Nach nur drei Monaten nimmt Virgin Records The Kooks unter Vertrag und drängt darauf, ihr erstes Album zu produzieren. Die vier jungen Musiker weigern sich aber und schieben das Projekt auf die lange Bank: Sie wollen erst Erfahrung auf der Bühne sammeln und touren daher als Vorband mehr als ein Jahr durch Großbritannien.
Erst im Sommer 2005 finden sich The Kooks im Studio ein und ihr Debütalbum Inside In/Inside Out wird sofort ein Verkaufsschlager. Mit mehr als zwei Millionen verkauften Exemplaren erhält es den Doppel-Platin-Status. Mit diesem Triumph in der Tasche wird 2006 das große Jahr von The Kooks, denn die Rolling Stones laden die Musiker aus Brighton als Vorband zu ihrer "Bigger Bang" Tour ein und nehmen sie sogar mit nach Asien und in die USA. Auch dort gelingt The Kooks somit der Durchbruch.
Im Anschluss daran kommen The Kooks erstmals auch nach Deutschland und feiern eine umjubelte Clubtournee. Bassist Max Rafferty nimmt sich schon hier immer wieder Auszeiten, weil ihm der Termindruck zu Schaffen macht. Er gibt folgerichtig Anfang 2008 seinen Ausstieg aus der Band bekannt und wird durch Dan Logan (vorher bei Cat The Dog) ersetzt.
