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Portrait von Tears For Fears

Mitte der Achtziger Jahre erscheint der Song „Shout“, der zu den bekanntesten dieser Zeit avancieren sollte und die englische Band „Tears For Fears“ international bekannt macht. In der Heimat auf Platz 2 der Hitparaden, schafft es diese Single mit echten Ohrwurmqualitäten in Deutschland und den USA an die Chartspitze. Die Band Tears For Fears besteht aus Curt Smith und Roland Orzabal, die sich gegen Ende der Siebziger Jahre kennen lernen und mit anderen Musikern, die aus einer Schülercombo entstandene Band „Graduate“ gründen. Die zustande kommenden Plattenaufnahmen haben keinen nennenswerten Erfolg zu verzeichnen. Von nun an konzentrieren sich die beiden auf ihr neues Projekt „Tears For Fears“, dessen Namen sie einem Buch über Psychotherapie entnehmen.

Der Synthie-Pop, der die Achtziger Jahre musikalisch prägen sollte, löste bei diesem Neuanfang den eher an Ska erinnernden Musikstil von „Graduate“ ab. Das Debütalbum, das 1983 erscheint, thematisiert textlich die problematische Kindheit Orzabals und wird weltweit erfolgreich. Den absoluten Durchbruch haben sie vor allem der Single „Mad World“ zu verdanken, die fast zwei Jahrzehnte später, neu aufgenommen von Gary Jules und Michael Andrews zum Kinofilm „Donnie Darko“, noch mal für Furore sorgen sollte. Das folgende Album konnte den Erfolg auch international weiter ausbauen und enthielt die beiden Hitsingles „Shout“ und „Everybody Wants To Rule The World“. Während der folgenden Welttournee und der Arbeit am dritten Album kommt es zu ersten Unstimmigkeiten. 1989 erscheint das sehr an die Beatles erinnernde Konzeptalbum, das auch mit Jazz-Klängen überrascht. Als das Album floppt, gibt die Band ihre Trennung bekannt. Orzabal, der gleichzeitig Kopf, Songwriter und Produzent in einem ist, versucht „Tears For Fears“ allein zu stemmen - mit mäßigem Erfolg! Auch Curt Smith’s Solokarriere kommt nicht recht in Gang. Nach langsamer Annäherung im Jahr 2000 wird 4 Jahre später die Wiedervereinigung bekannt gegeben, worauf 2005 ein neues Werk mit dem programmatischen Titel „Everbody Loves A Happy Ending“ veröffentlicht wird.