Interpreten-Browser:

Portrait von System Of A Down

Die amerikanische Band "System Of A Down" ist im Jahre 1995 im US-Bundesstaat Kalifornien gegründet worden. Die Bandmitglieder sind "Serj Tankian" (Gesang und Keyboard), "Daron Malakian" (Gesang und Gitarre), "Shavarsh (genannt Shavo) Odadjian" (Bass) und "John Dolmayan" (Schlagzeug). Der Bandname "System Of A Down" leitet sich von einem Gedicht mit dem Titel "Victims Of A Down" ab, dass aus der Feder von "Daron Malakian" stammt und auch auf der Rückseite ihres ersten Albums abgedruckt ist.

Die musikalische Stilrichtung von "System Of A Down" ist der sogenannte Alternative-Rock. Diese Mischung aus unterschiedlichen Stilen des Rock und Metal wird zudem immer wieder durch orientalische Klänge bereichert, denn alle vier Bandmitglieder haben Vorfahren aus dem Nahen Osten, genauer aus Armenien (Serj Tankain setzt sich auch politisch sehr für Armenien ein, z.B. produzierte er einen Film über den Völkermord an den Armeniern). Aber trotz dieser Klänge ist der Sound von "System Of A Down" grundsätzlich geprägt von aggressiven und sehr harten Klängen und dem Wechselspiel der Sänger. Dieses Wechselspiel, wo sich die leisen und stimmintensiven Passagen mit lauten und schnellen Teilen in kurzen Abständen vermischen, sind das Markenzeichen von "System Of A Down".

Der Erfolg für "System Of A Down" begann im Jahre 1998, als sie im "Viper Room" in Los Angeles auftraten und dort auf den Musikproduzenten "Rick Rubin" trafen. Rubin, der als Produzent schon Bands wie den "Red Hot Chili Peppers" oder den "Beastie Boys" zu großem Ruhm verholfen hatte, verschaffte ihnen einen Plattenvertrag bei "Maverick Records" und produzierte auch ihr erstes Album. Danach schickte er sie auf Tour mit einer weiteren Band aus seiner Produktion, nämlich "Slayer". 2001 folgte mit "Toxicity" das zweite Album und 2002 kam mit "Steal This Album" der Nachfolger gleich hinterher. Auf beiden Alben zeigt die Band ihre politische Einstellung sehr deutlich, denn sie kritisiert die amerikanische Politik und weisen auch auf den Völkermord in Armenien hin. 2005 gewannen sie für den Song "B.Y.O.P" einen Grammy-Award.