



» Razorlight
- Slipway Fires

..genial...
..war mein zweiter gedanke nach dem ersten durchhören dieser scheibe.
razorlight, wer sind die eigentlich? war der erste, der mir durch den kopf schoss... mit america hatten sie einen durchaus bekannten hit, welcher ja im radio "aufe und obe" gespielt wurde.
Johnny Borrell, sänger und frontman überzeugte mich von der ersten nummer weg mit seiner kräftigen, teils lieblichen
...
Christoph Simoner
» weiterlesen
und gänsehauterzeugenden stimme.
das album setzt sich aus wirklich schönen balladen und etwas schneller wirkenden indie-rock nummern zusammen.
spielerisch sind die jungs wirklich sehr, sehr ordentlich.
der starter "wire to wire" ist gesanglich ein highlight und ja, der wurde dauernd auf nonsense-sendern wie ö3 gespielt, aber darf was gutes nicht auch im radio laufen?
"hostage of love" ist auch wieder eine super gesungene, etwas schleppende aber gute nummer.
"tabloid lover" kommt etwas schneller und riffiger daher, auch sehr gut, "blood for wild blood" ist auch wieder eine monster ballade und ein highlight.
"north london trash" erinnert zu beginn stark an die gorillaz mit "clint eastwood" wahrscheinlich eher zufall??
fazit: gesanglich find ich den borrell ganz grossartig, die nummern sind schön aufgebaut, haben auf jeden fall 'ne menge soul und gefühl..
man merke: nicht zwangsläufig alles was sich etwas besser verkauft muss deshalb gleich unzumutbar sein, leider eine engstirnige und allzuverbreitete meinung.
einige meiner freunde (die haben einen ganz anderen geschmack und sicher ein umfangreicheres musikwissen als ich es habe) waren überzeugt.
lohnt sich reinzuhören!!
Christoph Simoner
» reinhören & kaufen