



» Sheryl Crow
- The Very Best of Sheryl Crow

Gelungen
Da Sheryl Crow bei mir ja nun schon immer ganz oben links steht, war es klar, dass
ich auch diese 'nur' best-of CD haben musste.
Es ist natürlich wenig überraschend, dass "All I wanna do" der opener dieses Albums ist.
So soll das auch und so hab ich es auch erwartet.
Zu einer rein musikalischen Bewertung will ich gar nicht so viel sagen, da die Güte der
Musik bei einer Sheryl Crow
...
Joerg Hannemann
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ausser Frage steht.
Allein das Vorhandensein eines Songs wie "My Favorite Mistake" (ein Meisterwerk !) rechtfertigt
sofort mindestens die Höchstwertung. Ich könnte hierfür auch noch weitere Beispiele nennen.Daher geh ich eher auf die Songauswahl ein, die mir schon bei Track 2 etwas negativ auffällt.
Nichts gegen "Soak up the sun", aber dennoch ist das der einzige Titel, den ich auf der CD
"C'mon C'mon" überspringe.
Leider wurden die wirklichen Meisterstücke dieses letzten Studioalbums nicht verwendet, wie
z.B. "Diamond Road".
Nun ja, die 3 wirklich neuen Tracks sind zumeist sehr gut.
Das Remake des Cat Stevens Titels "The First Cut is the Deepest" ist einwandfrei gelungen, nur
schade, dass man es grad überall hört und hoffentlich nicht überhört.
Auch "Light in your eyes" ist ganz nett, nur etwas eintönig. Ich bin mir nicht sicher, inwiefern
sich der Faktor John Shanks daran schuld ist.
Das Duett mit Kid Rock "Picture" klingt zwar sehr nach Country aber ich wundere mich immer wieder
über die gesanglichen Möglichkeiten dieser Frau.
Bei dem Konzert in München 2003 war der Duettpartner Bassist Tim Smith und ich muss sagen, die
Live-Version war noch deutlich schärfer :-)
Die Anwesenheit des "If it makes you happy" ist auch Pflicht; meiner Meinung nach einer der besten
(wenn nicht DER Beste) Rocksong, den ich je gehört habe. Seit dem ist sie für mich das Maß der Dinge.
Dass die neue Version von "C'mon C'mon" wirklich so sehr über-instrumentiert ist, find ich wirklich
traurig. Im Original, auf der o.g. gleichnamigen CD, ist das ein Highlight.
Aber hier höre ich erstens nur in den letzten 20-30 Sekunden was von den Corrs und zweitens ist
das einfach zu viel des Guten.
Auch das Duett mit Wolfgang Niedecken ist zwar nicht schlecht, aber wenn man gesanglich die
schwierigeren Stellen nicht mitgehen kann, dann sollte man doch den Song ganz neu einspielen, um
solche Schwächen zu umgehen. So erscheint mir die Produktion des Tracks etwas lieblos zu sein.
Insgesamt ist das Album ein toller Einstieg für Leute, die Sheryl Crow noch nicht kennen und
auch eine lohnenswerte Ergänzung für die Anderen.
Joerg Hannemann
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