



» Shannon Noll
- Lift [13trx] Oz Only

Gelungener Nachfolger
So, knapp 1 Jahr nach dem Hammerdebüt "That's What I'm Talking About" legt Shannon Noll mit Lift wieder eine knackige Pop/Rock-Scheibe vor.
Auffallend ist sofort, dass die Songs alle einen Tick rockiger eingespielt wurden und auch etwas rauer klingen als auf dem Erstwerk.
Das tut der Qualität der einzelnen Stücke aber keinen Abbruch, im Gegenteil, dadurch wirkt die CD insgesamt noch
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Markus Holy
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runder, wie ich finde.
Schon die beiden ersten Songs "Lift" und "Shine" setzen sich nach dem ersten Durchlauf sofort ins Ohr und sind zwei supereingängige Pophymnen geworden. Vor allem "Shine" ist ein Killersong, der sich festbeißt.
Auch sollte man sagen, dass auf richtige ruhige Nummern diesmal fast verzichtet wurde, nur der letzte Song namens "Before we say goodbye" ist doch eine angenehme Ballade geworden, aber ansonsten findet man davon nichts auf der CD.
Einer meine Tipps ist "Now I Run", vor allem, weil Shannon Noll da verarbeitet, wie er sich von seinem Vater trennen mußte, um auf seine eigene Füße stehen zu können. Das macht die Nummer wirklich zu einem Highlight.
Tja, und dann gibt es da wirklich auch zwei härtere Songs namens "Don't Fight It" und "Letter To You" (was für ein Riff!) - die sind aber keineswegs Dutzendware, Gott bewahre, beide überzeugen auch durch eine eingängige Melodie und kommen als Ohrwürmer der Güteklasse 1 A daher.
Kurz und knapp - auch wenn es unmöglich erschien - die hohe Qualität von "That's What I'm Talking About" hat Shannon Noll gehalten, wenn nicht sogar noch mal leicht getoppt. Also, kaufen, wenn man auch nur annähernd auf ultraeingängigen Pop/Rock der Marke Richard Marx oder Bryan Adams steht. Es lohnt sich!
Markus Holy
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