



» Royce Da 5'9"
- Death Is Certain

Royce da 5'9', Album des Jahres
Aus Eminem's Fusstapfen in die neue bunte Welt, Reifewert,
Royce da 5'9', ein Beispiel für die Medienpolitik der Amerikaner wie man sie in "Bowling for Colombine" schon bewundern kann. Es fing alles eines Tages an, als ein weisser Rapper in Amerika(der sich übrigens schon gut durchsetzen konnte - sowohl von den Verkaufszahlen, als auch vom Image -) anfing das große Geld machen zu wollen.
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Michael Huber
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Aber warum selbst rappen, wenn das auch andere ganz gut können. Royce sollte 50Cent werden, nur halt Royce brachte sein erstes Debut Album raus und ja Rock City war der Knaller in den Charts, aber wer kennt eigentlich die anderen grandiosen Songs auf diesem Album ? Es wollte nicht wirklich klappen, obwohl Royce alles mitbrachte, was man braucht um in diesem Buiss berühmt zu werden. Flow stimmt, Talent hat er also, Taktgefühl bravo, Beats und Cuts - of course, aber es klingelte eben nicht richtig und so wandte sich Eminem von ihm ab(übrigens auch Dr. Dre und Konsorten, wenn schon denn schon...). Royce verstritt sich mit Eminem, aber ohne Pistolen, er ging ihm einfach aus dem Weg und brachte nach Rock City ein Mixtape und dann das endlich verwertbarste Album diesen Jahres. Und da ist es Death is certain, Abkupferung aus "Training Day", als der Spruch fällt: "Death is certain, life is not" - soviel heisst das wie: Der Tod ist sicher, das Leben nicht. Und tatsächlich, jeder Song immer wieder eine neue Herausforderung für die Ohren, nichts quält sich voran, nichts wirkt aufgesetzt, es fallen Sprüche wie "meine Frau hört meine Musik nicht gern, es ist ihr zu Gangsta like - she better listens to Joe Budden", ein Diss vom allerfeinsten ohne jemanden damit angegriffen zu haben. Er ist die Strasse, Abwechselung, Rhymes, Flows, Beats alles Oberklasse, kein einziger Funken zuviel. 7 Punkte und diese habe ich noch nie vergeben.
Michael Huber
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