



» Lights of Euphoria
- Krieg Gegen die Maschinen

Klassenfoto in Stockstadt?!
?Argh, ähm, na... Menno, wer war denn... Sach ma, das war doch..."
So ungefähr dürfte es dem gehen, der ?Krieg gegen die Maschinen" im Autoradio hört und nicht das Booklet zur Hand hat. Wieso?
Hier geben sich der VNV-Ronan, der Endanger-Rouven, der Grendel-Vlerk, Davantage, God Module, Run Level Zero und viele andere die Klinke in die Hand. So entstand ein facettenreiches Album der
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Spitzen-Klasse!
Bühne frei, für die bunte Welt des Torben Schmidt. Endlich hat jemand die Wirkung von Musik so definiert, wie sie ist: Entertainment und nicht Selbstdarstellung!!! Das fetzt!!!
Abwechslung durch abwechslungsreiche Inspiration heißt die Devise.
Das Album überzeugt durch Kreativität, die schier grenzenlos erscheint; Rhythmusstrukturen, welche nie an Geschlossenheit und Eingängigkeit verlieren; Chords, die mich an die Gänsehaut beim Turrican-spielen erinnern und Texte, die sogar ein Englisch-6er nachvollziehen könnte. ?True Life" ist wie das weibliche Schulter-freilegen für alle, die auf ein Lebenszeichen von Endanger hoffen (Dank Rouvens einmaliger Stimme). Die ?Interface"-Parts wirken wie ein Katzenkopf von Mutti und klären die musikalische Reizüberflutung. Bei ?Show me your tears" fiel mir glatt der Kaffee aus m Jesicht, (Schlag mir einer ins Kreuz!) fast ne Autolänge tiefgehender als Bill Leeb seine Heavenly-Voices-Projekte.
Wahnsinn, das ist eine Scheibe wie sie die Szene braucht, vor allem für jene, welche sich für den ?gefürchteten Fledermaus-Breakdance" zu alt fühlen. Entertainment pur!
Ich könnte mich peitschen, dass ich Lights Of Euphoria, bisher nur stiefmütterlich als Remixer betrachtet hab. So fülle ich mir die Bildungslücken halt selber. Daumen hoch und Platz gemacht, Solitary Experiments müssen sich den ersten Platz teilen...
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