



» Kim Wilde
- The Very Best Of

Top-Compilation einer 80er-Jahre-Königin!
Kürzlich war Kim Wilde mit dem billingual Nena-Duet "Anyplace, anywhere, anytime" (Irgendwie, irgendwo, irgendwann) wieder hochaktuell und sogar Nr. 1 in den Holländischen Charts!
Grund genug, mal wieder eine ihrer eigenen Sologlanzperlen zu hören, wie sie auf dieser Best of folgendermassen enthalten sind.
"Kids In America" geht mit der uptempo-Melodie schwer ins Tanzbein, ebenso wie
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Martin Dringer
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"Chequered Love", "Water On Glass" und sogar das eher sentimental anrührende "Cambodia".
In "View From A Bridge" verarbeitet die den Suizidtod eines Freundes.
"Love Blonde", einer ihrer ersten grösseren Hits neben "Kids in America" ist ein sehr sexy Song, der eher in die Richtung des Jazz geht.1986 hatte sie nach 1 Jahr Pause ein Riesen-Comeback mit der Coverversion des Oldies "You Keep Me Hanging On" von der "Another Step"-Lp, wo auch der Track "School girl" mit drauf ist (kl. Hit), welcher aber leider auf dieser Best of nicht enthalten ist (so als kl. Tip).
Ende der 80er hatte Kim Wilde den damals noch fantastischen Deal zu bekommen, Vorband-Act von "Michael Jacksons" Welttournee zu sein. Ihr Song "You Came" hievte sie auf sämtliche obere Chartplazierungen auf aller Welt.
"Never Trust A Stranger","Four Letter Word" setzten diesen Erfolg ebenso fort.
Dann wurde es eher ruhig um Kim Wilde. Musikalisch änderte sie auch ein wenig die Richtung und hörte sich eher ein bisschen an, wie die Musikrichtung, die Belinda Carlisle eingeschlagen hat: "Love Is Holy", "If I Can't Have You".
Als Bonustrack gibt es den neuen Track "Loved", welcher durchaus ein grösserer Charts-Hit hätte werden können, hätte man ihn besser promoted.
Gott sei es gedankt, dass einer ihrer letzten Songs, ein Cover des Steppenwolf-Klassikers "Born to be Wilde" nicht hier drauf enthalten ist (war sowieso ein Flop), denn das ist wirklich ein sehr misslungener Song, was dieser Best of nicht gerade hilfreich gewesen wäre. Schon schlimm genug, die technoiden Neuversionen ihrer Hits "View From A Bridge (Raw Remix - Edit)" und "Kids In America (Dbop's Bright Lights Remix)" als krönenden Abschluss dieser ansonsten superben Greatest Hits tolerieren zu müssen. Trotzdem vergebe ich der Wilden Kim 5 Sterne, weil die Klassiker selbst durch so schnöde Neuremixe nichts an ihrer Qualität und Einzigartigkeit verlieren. Top!
Martin Dringer
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