



» Kelly Clarkson
- All I Ever Wanted

Was will man mehr?
Dass Kelly Clarkson kein typischer American Idol-Superstar ist, beweist vor allem die Tatsache, dass sie mit All I Ever Wanted ihr viertes (!) Studioalbum veröffentlicht. Ihr Erfolg hält an und sie ist keine von denen, die es nötig haben, nach einem einzigen Hit mit skandalösen Meldungen von sich reden zu machen. Kelly beeindruckt vor allem durch ihre wunderbare Gänsehaut-Stimme und ihre
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Stine Rother
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Texte.
Nachdem mir Thankful, Breakaway und My December schon extrem ins Ohr gegangen waren, erwartete ich natürlich mit Spannung das neue Album. Der Titel sagt nicht besonders viel aus, die einzelnen Songs dafür aber umso mehr. So abwechslungsreich sich Kelly mal wieder zeigt, so viel Spaß macht es, ihr zuzuhören. Ob es sich dabei um einen fröhlichen, herausfordernden Song wie I Want You handelt, oder Kelly das Gänsehaut-Potential ihrer wunderbaren Stimme in Already Gone voll entfaltet jeder Song ist ein Genuss und setzt sich im Ohr fest. Dabei klingt nichts gleich.
Natürlich gibt es auf dem Album auch wieder das ein oder andere Herzschmerz-Lied, wie zum Beispiel Cry. An sich bin ich kein Fan solcher Musik, doch Kellys Songs sind in dieser Beziehung trotz des altbackenen Themas immer wieder etwas Besonderes. Das liegt nicht nur an den Texten, sondern wahrscheinlich vor allem daran, dass sie es schafft, jedem Song mit ihrer Stimme eine ganz besondere Authentizität zu verleihen. Ihre Lieder klingen immer echt, niemals wirkt eine Stimmung, die sie vermitteln will, aufgesetzt. Deswegen beurteile ich das Album mit der vollen Punktzahl und hoffe, dass Kelly Clarkson weiter so tolle Musik macht, die zwar Mainstream ist, sich aber qualitativ eindeutig ganz weit oben einordnen lässt.
Stine Rother
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