



» Jimmy Eat World
- Bleed American

With one hand high, you'll show them your progress.
Die Emocore-Band Jimmy Eat World hat 2001 das vermutlich beste Album bisher veröffentlicht. Bemerkenswert dabei ist, dass die anderen Alben auch unglaublich gut sind. Bleed American, das sind 11 Songs, die es insich haben. Unglaublich was Jim Atkins und seine Bandkumpanen hier geschaffen haben. Da merkt man, dass man sich für die Produktion eines Albums mal wirklich Zeit genommen hat. Die
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Bernhard Escher
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Ausgeglichenheit von ruhigen und schnelleren Songs ist perfekt und Langeweile kommt sowieso nie vor.
Alles beginnt schon mit dem rockigen "Bleed American", welches mit Zeilen wie "I'm not crazy, 'cause I take the right pills every day" glänzt. Dazu kommt noch eine etwas höhere Stimme, als bei den Vorgängern, welche sich hören lassen kann. Richtig gut wird's dann allerdings mit "A Praise Chorus" - eingängiger Refrain mit Ohrwurmqualitäten und eine fantastische Bridge. Und spätestens, wenn dann die Gitarren von "The Middle" zu hören sind, weiß man, dass man das Geld nicht verschwendet hat. Das wohl bekannteste Lied des Albums und wohl auch der Band hat's einfach drauf, anders kann man das wohl kaum ausdrücken.
"Your House" wird dann etwas ruhiger und entspannter, was allerdings das gewaltige "Sweetness" gleich wieder ausgleicht. Denn das ist der wohl beste Song, unglaublich guter Sound, der einen nicht mehr loslässt. Das ist ein kleines Stück Rockgeschichte. Gleich danach wirds aber ganz ruhig und traurig bei "Hear You Me". Der Song wurde nicht umsonst in Filmen wie "Butterfly Effect" oder "A Cinderella Story" gespielt. Solche Balladen schafft keine andere Band, solche Texte schreibt keine andere Band - "On sleepless roads the sleepless go". Getoppt wird "Hear You Me" nur noch durch das letzte Lied des Longplayers: "My Sundown". 5 Minuten und 50 Sekunden pures Gefühl. Ein würdiger Abschluss für ein grandioses Album.
Bernhard Escher
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