



» Him
- Screamworks-Love in Theory and Practice

Leichter, luftiger, dennoch brilliant.
Zu mir:
Ich bin Him-Hörer seit dem ersten Album und war auch schon bei einigen Live-Auftritten der Band.
Allgemein zum Album:
Auch wenn meine Überschrift etwas schwammig wirken mag, so trifft sie doch schon den Kern.
Das neue Him-Album, auf das ich nach dem etwas enttäuschenden "Venus Doom" voller
Hoffnung und Vorfreude gewartet habe, trägt
...
Chris
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leichte und poppige Züge.
Das gilt jedoch nur für die musikalischen Elemente des neuen Albums, welche, wie mein Vorrezensent
richtig erwähnt hat oft an die 80er errinnern, nicht jedoch für die Texte.
Wer musikalisch also auf die schwere Melancholie von "Greatest Lovesongs Vol.666" hofft, der wird hier nicht fündig.
Wer jedoch an den anderen Alben von Him Gefallen fand, der wird dies auch hier wieder tun.
Zu den Titeln:
Anfangs wirkten die Titel alle sehr ähnlich auf mich, was sich nach dem zweiten Hören glücklicherweise
jedoch nicht bestätigte, denn jeder Titel offenbart(mindestens am Ende)seine Einzigartigkeit und eine
gewisse Genialität(!Also unbedingt mehr als einmal anhören!).
Im Querschnitt bietet die neue Platte sowohl sehr rockige Titel als auch die gewohnten ruhigen Titel.
Gemein ist allen, dass wieder mehr Elektronische- bzw. Keyboard-Einflüsse eingesträut sind.
Meine favorisierten Titel sind "Scared to Death","Heartkiller","Acoustic Funeral" und "Like St.Valentine".
Letzterer errinnert meiner Meinung nach an den nicht so bekannten Him-Song "Rendezvous with Anus"-Beide: Schnell und melodisch.
Zu der Bonus-CD:
Diese CD der Special Edition enthällt alle Tracks des normalen Albums nochmal als Acoustic-Version.
Ich finde die einzelnen Lieder sehr gut "umgesetzt", hört man die CD jedoch am Stück durch, wirkt es, trotz
Ville Valos genialer Stimme ein wenig langweilig. Aber das schadet dem eigentlichen Album in keinster Weise.
Ein Fazit:
Allen Him-Fans brauch ich zu dem Album wohl gar nicht mehr zu raten, weil ihr es euch bestimmt schon zugelegt habt.
Allen anderen kann ich es ans Herz legen, denn es ist rockig, wie poppig, schnell, wie langsam und traurig, wie euphorisch.
Chris
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