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- Brothers in Arms

Ach, wie schön war (ist) die Zeit...
Wegen eines Weihnachtsgeschenks (Musik übers Handy und so, Ihr wisst Bescheid :) ) bin ich im Moment gerade dabei, meine komplette CD-Sammlung auf meinen PC zu laden und musste das zum Anlass nehmen, meine Meinung über "Brothers in Arms" loszuwerden. Neben der Original-CD von 1985 besitze ich auch noch 2 überarbeitete Versionen aus 1996 (warum 2, weiß ich auch nicht mehr). Um es auf den Punkt
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Lorenz Baltzer
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zu bringen: Ich habe "Brothers in Arms" bereits damals im "Teenie-Alter" gehört und höre es noch heute mit Mitte 30. Ehrlich gesagt gingen mir die Gassenhauer wie "Money for nothing" und "Walk of life" schon damals auf den Sack und tun es selbstverständlich noch heute. "Brothers in Arms" lohnt sich aber allein schon wegen des Titels Nr. 9 namens "Brothers in Arms". Es ist für mich der schönste Song meines bisherigen Lebens und wird es wohl auch immer bleiben. Ich bekomme noch heute eine Gänsehaut, wenn nach dem Donnergrollen zu Beginn des Liedes das unverwechselbare Gitarrenspiel von Mark Knopfler beginnt. Ich würde sogar behaupten, dass Mark Knopfler ja eigentlich überhaupt nicht singen kann, aber "Brothers in Arms" hätte niemand anderes so singen können wie er. Aber auch das melancholische "Your latest trick" ist für mich eines der schönsten Liebeslieder, insbesondere wegen des traumhaften Zusammenspiels von Mark Knopflers Gitarre mit dem Saxophon.
Eingefleischte Dire Straits-Fans halten dieses Album für zu konventionell und kommerziell. Das ist alles nur Blabla, um sich wichtig zu machen. Sicherlich ist es mit den älteren Alben nicht zu vergleichen, weil hier und auch im danach veröffentlichtem Album "On every street" der Synthesizer-Klangteppich in vielen Songs allgegenwärtig ist. Trotzdem sind die Songs von "Brothers in Arms" genauso authentisch wie früher, das Gitarrenspiel genauso gefühlvoll, die Texte genauso vielschichtig.
Von mir eine uneingeschränkte Empfehlung.
Lorenz Baltzer
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