



» Dido
- Safe Trip Home

Subtil, ruhig und unglaublich reif - nichts für hektische Leute
Dido und Safe Trip Home. Ein Album welches wirklich von Reife, subtilen Klanglandschaften, Ehrlichkeit und Intensität nur so strotzt.
Auch wenn dieser neue Sound einigen Fans nicht gefällt (warum nicht weiß der Geier!) ist er doch eine komplette Weiterentwicklung von Dido, sowohl im Bereich Songwriting als auch in der Songproduktion (sie spielt selbst bei einigen Tracks Klavier, Gitarre
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Sjard Seliger
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und Schlagzeug).
Die Songs des Album sind fast durchgehend ruhig gehalten, schneller als die erste Single "Don't Believe in Love" und "Us 2 Little Gods" wird's nicht. Es sind hier die minimalistischen Balladen die hervorstechen und keine "fetten" Beats. Besonders das sehr traurige "Quiet Times" weiß zu überzeugen, ebenso "The Day before the Day". Didos Zusammenarbeit mit Produzent Brian Eno (Coldplay, U2) brachte einen wunderbaren Track hervor: "Grafton Street" ist mit seinen fast 6 Minuten einer der längsten des Albums und hat dieses typische ruhig-melancholische Soundgewand, wie man es von Eno-Songs gewohnt ist. Das passt aber perfekt zu Didos Musik.
Die Texte sind bei "Safe Trip Home" nochmal eine extra-Erwähnungwert. Die Themen der Texte sind hauptsächlich Trauer um einen Menschen oder Verlust eines solchen, entweder in einer Beziehung oder familiär. Wer sich nun zufällig gerade im Stadium einer Trennung seiner/seines Liebsten befindet und sich dieses Album kauft, wird es vergöttern, das garantiere ich. Denn dann sprechen einem die Texte praktisch aus der Seele. Aber diese CD ist auch ein Muss für Menschen, die einfach mal abschalten und träumen wollen, weg von der Hektik und rein in die Atmosphäre der Dido'schen Musikwelt.
Einzig und allein Leute, die nur auf Energie, Lautstärke und die erwähnten "fetten" Beats warten (wie ja einige Rezensenten hier) werden enttäuscht sein...Dido macht anno 2008 nun mal ruhigere, sanftere Musik als andere.
Den eben genannten ungeduldigen Hektikern empfehle ich entweder "Death Magnetic" von Metallica wenns laut und schnell sein soll oder "Pissin' Razorbladez" von Angerfist zum Abreagieren...Servus, Dankeschön und Auf Wiedersehen =P
Sjard Seliger
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