



» Def Leppard
- Hysteria

Legendär
1987 erschien nach dem erfolgreichen Vorgänger Pyromania" der vierte Langspieler der Sheffielder Band. Die 2006 erschienene deluxe-version enthält neben der klanglich nochmals perfektionierten Remasterversion des Albums als zusätzliche Bonus-Tracks sämtliche B-Seiten der Hitsingles inkl. einiger Liveaufnahmen.
Herausragende Musikalben gibt es viele, doch nur wenige lassen den
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Rael Floyd
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Hörer mit dem Gefühl zurück, dass der eben gelauschten Musik so etwas wie ein Zauber innewohne. So was ist möglich bei Pink Floyd's Dark Side Of The Moon", The Who's Quadrophenia", Abbey Road" von den Beatles, Genesis' The Lamb Lies Down On Broadway" und eben auch Def Leppard's Meisterwerk Hysteria". Eine absolut perfekte Platte im typischen Def Leppard-Stil, der Pop mit Rockmusik verbindet, knallendes Schlagzeug, präzise Riffs, wechseln sich ab mit langsameren, leichteren, schwebenden Momenten, z.B. bei Love Bites". Eine durchgehend starke Platte ohne jeglichen Schwachpunkt also, auf der besonders Love Bites", Gods Of War" und Hysteria" hervorstechen, ausdrücklich ohne jedoch die anderen Stücke in den Schatten zu stellen. Nicht umsonst sind Hysteria" sieben Hitsingles entsprungen, was für eine Rockband eine phantastische, Leistung ist, die allerdings, wie dem Booklet zu entnehmen ist, hart und unter Rückschlägen wie dem unfallbedingten Armverlust des Schlagzeugers Rick Allen, für den daraufhin ein spezielles Drumkit gebaut wurde, erarbeitet wurde. Ohne Zweifel haben die Jungs damals eindrucksvoll gezeigt, wie sich der exzellente Spagat zwischen Kommerz und hohem künstlerischen Anspruch anhören kann und nicht ohne Grund werden auch heute noch, wie Campbell, der für den nach der Hysteriatour verstorbenen White Lightning" Steve Clark in die Band kam, erwähnt, auf den Konzerten der Leoparden mindestens die Hälfte der Hysteriasongs gespielt. Wie bereits erwähnt, haben viele Künstler gnadenlos gute Alben geschaffen, aber nur den allerwenigsten war es vergönnt, der Welt Musik für die sprichwörtliche Ewigkeit zu schenken. Def Leppard haben es definitiv geschafft.
Rael Floyd
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