



» John Abercrombie
- Timeless

Ein absoluter Klassiker
Timeless mit J. Abercrombie (g), J. Hammer (Keys) und J. DeJohnette (dr) dürfte eine der letzten voll befriedigenden Platten der 70-er Fusion-Welle gewesen sein. Das Album verbindet alle Vorzüge der Fusion-Musik auf glücklichste Weise. Der Bezug zur Jazz-Tadition bleibt voll gewahrt, das Ganze wird manchmal halt etwas lauter und elektrifizierter vorgetragen als sonst und sehr sparsam mit
...
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anderen Stilelementen (Kammermusik, Soul, Psychedelic) durchsetzt. Vor allem als Ganzes gesehen, ist die Platte eine runde Sache. Den Rahmen bilden zwei etwas experimenteller gehaltene 12-Minuten Stücke ("Lungs" mit dem legendär geworderen Moog-Bassriff und "Timeless" mit Soundlandschaften, die man heute als 'Ambient' bezeichnen würde), dazwischen gibt es zwei wunderschöne, klassisch anmutende Akustik-Duette mit Gitarre/Piano ("Love Song", "Remembering"), die wiederum zwei traditionelle Orgel-Trios ("Ralphs Piano Waltz" und "Red and Orange", in dem Abercrombie ein ekstatisches Moment entwickelt) umrahmen. Ein Bauch und Intellekt voll und ganz befriedigendes, zeitloses Album.
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