



» Red Hot Chili Peppers
- Californication

John ist zurück - alles gut!
Wir schreiben das Jahr 1999 und die Red Hot Chili Peppers bringen ihr Album 'Californication' auf den Markt. Der Gitarrist John Frusciante hatte nach seiner Auszeit seine Drogenprobleme überwunden und stieß zur Band zurück. Jetzt war melodischer Rock / Pop angesagt, aber vom Allerfeinsten und massenkompatibel. Dieser Stil sprach wirklich alle an. Im Einzelnen sieht meine Kritik dazu so
...
Prowler
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aus:
,Around the world' fängt mit einer von Kiedis im Rap- / Rockstil fast sprechgesangartigen Strophe an, wird dann aber im Refrain schon sehr melodisch - ganz stark. 8 von 10 Punkten.
,Parallel universe' hat sehr melodische, flotte Strophen und einen sehr rockigen Refrain und ist auch wieder hitverdächtig - großartig. 9 von 10.
,Scar tissue' fängt mit einem tollen Gitarren / Bassintro an und wird zu einer wunderschönen, melodischen Ballade gesteigert. Das Gitarrensolo wird im Slidestil gespielt - wunderbar. 10 von 10.
,Otherside' ist ein sehr melodisches Stück, instrumental eher spärlich angelegt, aber die Substanz des Stückes ist so hoch, dass es nicht mehr bedarf. 10 von 10 Punkten
,Get on top' beginnt mit einem rockigem Gitarrenmotiv, mit dem es auch endet. Dazwischen hören wir funkigen, hip-hop-mäßigen Sprechgesang, der aber gefallen kann. Melodische Elemente fehlen auch hier nicht. 8 von 10 Punkten.
Der Titelsong überzeugt in allen Belangen: Sehr melodische Strophen, in denen Kiedis auch sehr hoch singt, ein Refrain, der vorbereitet wird und ein schönes Gitarrensolo - was will man mehr? 10 von 10 Punkten
,Easily': Schöner melodischer, fetziger Beginn, gute Strophenführung. Man erkennt klar, wo der neue Stil der Chilis hinführt - passt. 8 von 10 Punkten.
,Porcelain' ist ein sehr ruhiges Stück, bei dem auch zum ersten Mal ganz augenscheinlich die richtig schwache Aufnahme der CD zum Vorschein tritt, da bei diesem leisen Stück das Rauschen nicht mehr zu überhören ist. Ich hab früher mit Mikro vom Radio aufgenommen - das war besser. Das Stück ist auch eher langweilig. 5 von 10 Punkten.
,Emit Remmus' (Rückwärts Summer Time) ist nicht mehr so melodisch, eher rockig, eine heulende Gitarre im Hintergrund der Strophen, der Refrain weiß anzusprechen. 6 von 10 Punkten.
Mit ,I Like Dirt' wird es ein wenig funky. Diesen Stil hat man auf älteren Alben öfter gehört. Kommt etwas eintönig daher. 5 von 10 Punkten.
,This Velvet Glove' ist eine ein wenig dudelige, melodische Nummer, die aber noch ziemlich rockt. 6 von 10 Punkten
,Savior' ist auch ein eher durchschnittliches Stück, sehr rhytmisch und im Stil des neuen Albums gehalten mit einem Bruch in der Mitte, was das Stück noch ein Mal aufwertet. 6 von 10.
,Purple Stain' ist auch eher funkig und gefällt auch nicht wirklich. 5 /10
,Right on Time' ist flott, funky, aber auch nichts Besonderes. 5 /10
,Road Trippin': Jetzt wird die akustische ausgepackt, noch ein paar Streicher im Hintergrund, ergibt eine schöne Ballade zum Schluss. 7 von 10 Punkten.
Abschließend gibt es zu sagen, dass man das Album auf jeden Fall kaufen muss, da es 7 - 8 wirklich überragende Kracher beinhaltet. Der Pferdefuß ist wirklich, dass das Album ab dem 7. Lied schwächer wird und nur noch mit der Ballade ,Road Trippin' am Ende einen weiteren Akzent setzen kann. Auch ist die Produktion der Scheibe so mies, dass man wieder Abzüge geben muss.
Dennoch, acht sehr starke Lieder hat nicht jedes Album. Man hätte ein paar Lückenfüller weglassen können, oder die starken Lieder besser verteilen müssen. Trotz dieser Kritikpunkte vergebe ich 5 von 5 Punkten, da nur ganz wenige Alben acht sehr gute Stücke aufweisen können.
Prowler
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