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- In Time-Best of 1988-2003
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15 Jahre R.E.M. - Ein Überblick
?In time ? The best of R.E.M.? beinhaltet 18 Tracks von 7 Alben aus der Zeit von Warner Browsers, sowie 2 bisher unveröffentlichte Tracks. Sicher ist für einen R.E.M. Fan damit die Palette der Songs nicht gänzlich abgedeckt, jedoch denke ich, hat man mit dieser Auswahl der Tracks die wichtigsten Tracks eingefangen und gibt einen guten Überblick über das Schaffen der Gruppe um Michael
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Hauke Vollstaedt
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Stipe in den letzten 15 Jahren.
Das Angebot an Tracks reicht über das noch ziemlich raue ?Orange crush? aus dem Jahre 1989 über die Charterfolge zum Anfang der 90er Jahre mit ?Losing my religion? und ?Man on the moon? über die rockigere Zeit mit ?Whats the frequency Kenneth?? bis hin zu den neusten Werken wie ?All the way to Reno? oder ?Imitation of life?. Mir persönlich fehlen noch viele Stücke auf diesem Album, die wahrlich zu den besten der Gruppe gehören, jedoch kann man bei so einer riesigen Auswahl an Erfolgen nicht den Anspruch an ein ?Best of? stellen, das es alle Titel abdeckt. Die beiden neuen Titel reihen sich gut in die Zusammenstellung ein, welche glatt wirkt und keine großen Sprünge zwischen den Titeln zeigt. Bad day ist endlich mal wieder ein etwas schnellerer Titel, der seinen Ursprung im Jahre 1986 findet, als die Band plante es auf das vierte Album ?Lifes rich pageant? zu bringen. Letztendlich hat es der Titel jedoch nicht geschafft und lediglich die Melodie wurde für den Song ?Its the end of the world as we know it? verwendet. Somit klingen beide Songs recht ähnlich. Der zweite Song ?Animal? klingt etwas rockiger und erinnert mich ein wenig an die Monster-Zeiten.
R.E.M. haben immer den guten Weg zwischen Glaubhaftigkeit und kommerziellen Erfolg gefunden. Vielleicht stellte sich auch der kommerzielle Erfolg durch ihre Glaubhaftigkeit ein. Die Palette der Songs reicht von fröhlich und unbekümmert, wie das neuste ?Imitation of life? oder ?Bad day? (wobei der Inhalt des Songs etwas anderes sagt), R.E.M. können aber auch sehr rockig klingen, wie die beiden Alben ?Monster? (1995) und ?New Adventures in Hi-Fi? (1996). Leider sind auf diesem Best of jedoch wenige Stücke drauf, die an diese Zeit erinnern, da von der Monster lediglich ein Titel ausgewählt wurde und von der New Adventures lediglich die poppigeren Stücke ?Electrolite? und ?E-bow the letter?. Wer jedoch glaubt mit diesem Best of die wahre Klasse von R.E.M. gehört zu haben, liegt falsch. Meisterstücke wie ?Drive?, ?Find the river?, ?Lotus?, ?Walk unafraid?, ?Star 69?, ?Tongue? oder auch ?How the west was won and where it got us? fehlen leider.
Wer einen besseren Einblick in die Musik von R.E.M. haben möchte, dem empfehle ich entweder die Alben zu kaufen oder zumindest auf die vorliegende Special Edition der CD zurückzugreifen, die Raritäten und B-Seiten beinhaltet, die auch für Fans zumindest teilweise bisher unbekannt waren. Ich möchte hier nur die Titel ?Revolution? (Aus dem Batman & Robin Soundtrack) ?Leave?, ?Country Feedback? (geniale Live Version) und natürlich die total geile Live-Version von ?Drive? hervorheben, die mir persönlich immer wieder eine Gänsehaut verschaffen.
Im Ganzen ein sehr gelungenes Best of, mit ein paar fehlenden Titeln (jedoch kann man es einfach nicht jedem Recht machen), welches einen guten Überblick über die letzten 15 Jahre verschafft. Für die Fans sind die beiden neuen Titel sicherlich ein Kaufreiz, jedoch empfehle ich jedem Fan die Special Edition, da die zweite CD super ausgefallen ist und sie immer noch oft in meinem CD Player rotiert.
Hauke Vollstaedt
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