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- Jealous Ones Still Envy (J.O.S.E.2)

J.O.S.E. Continues
Gute 8 Jahre ist es nun her, dass uns Eastcoast Schwergewicht Fat Joe sein Album "Jealous Ones Still Envy (J.O.S.E.)" auf dem Präsentierteller servierte. In den letzten Jahren folgten 4 weitere Longplayer und die Fortsetzung der Fede zwischen ihm und 50 Cent bzw. G-Unit. Anfang diesen Jahres wurde dann endlich der Nachfolger "Jealous Ones Still Envy 2 (J.O.S.E. 2)" angekündigt, aber nach
...
MirAclE
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einigen Verschiebungen wurde es ziemlich ruhig um Fat Joe's mittlerweile 9. Studioalbum. Doch das Warten hat nun endlich ein Ende und die Platte wird ab Anfang Oktober in den Regalen des Plattenhändlers eures Vertrauens zu finden sein. An den Mischpulten sorgten u. a. Ron Browz, Swizz Beatz, DJ Infamous, The Inkredibles, Jim Jonsin, Eric Hudson sowie Raw Uncut für die passende instrumentale Grundlage. Tatkräftig Unterstützung im raptechnischen sowie gesanglichem Bereich bekommt Joe Crack von Artists wie Lil Wayne, Ron Browz, Akon, Pleasure P, T-Pain, Lil Kim, Raekwon, Swizz Beatz und noch einigen mehr. "Jealous Ones Still Envy 2 (J.O.S.E. 2)" kommt ganz ohne Skits/Interludes aus und bietet 12 neue Tracks die wir uns jetzt mal zu Gemüte führen.
Lil Wayne und Ron Browz geben sich auf dem Eröffnungstrack "Windin on me" zusammen mit Fat Joe die Ehre. Der mit Bass gesättigte Beat kommt so richtig dreckig daher und auch die grauen und düsteren Melodien verschärfen diese ganze dunkle Atmosphäre noch einmal kräftig, während Joey und Weezy ordentlich Parts auf den Tisch hauen und Ron Browz wie sollte es auch anders sein für den Refrain verantwortlich ist. "Joey don't do it" braust mit einer gewissen Härte heran und zeigt Fat Joe von seiner etwas rockigeren Seite mit Drum Beat und viel E-Gitarren - mal was Neues von ihm aber hört sich gut an. Das nächste Stück "One", welches Akon featured stellt die 1. Singleauskopplung dar, die es bereits seit Ende Februar 2009 zu hören gibt. Ein bombastische Beat made by The Inkredibles, paar Synthes, Gitarren Riffs und Streichereinlagen bilden das Instrumental über welches Fat Joe einige geile Lines haut und Akon in bekannter Manier den Refrain zum Besten gibt. Die 2. Single namens "Aloha" folgt zugleich und hat Gastauftritte von Ex-Pretty Ricky Member Pleasure P und Rico Love. Der Beat scheppert wuchtig aus den Speakern, Chorgesang und Glöckenschläge verleihen dem mit Synthesizern überstreuten Song eine mystische Note, welche durch Pleasure P's einzigartigem Gesang ein chilliges Gegengewicht erhält. Den nächsten Aufreger liefert uns "Put you in the game" mit T-Pain und OZ. Dieses Lied hat von Beginn an Etwas, was den Hörer in den Bann zieht und wenn T-Pain den Refrain anstimmt hauts einen einfach nur noch weg. Fat Joe macht einen klasse Job und auch das 2. Feature OZ gibt sich bei seinem Part keine Blöse und kommt megast cool rüber. Mit "Congratularions" wird es dann etwas gediegener zum bisher gehörtem, aber so wirklich will ich mich mit diesem Beat nicht anfreunden können, wirkt ziemlich einfallslos und man hat das Gefühl da fehlt etwas, aber dieser Beat gehört einfach nun mal so. Umso besser geht es dann mit dem Down South influenced "Porn Star" zur Sache was mit ein paar verspielten und spacig klingenden Melodien aufwartet und durch Lil Kim ordentlich Sex Appeal verliehen bekommt. Auch "Cupcake" geht stilistisch gesehen in die Down South Schiene und geht durchaus auch gut ab, aber insgesamt ist dieser Song nichts wirklich aufregendes. Ein wahrhaftiges Highlight für Eastcoast Fans stellt "Ice Cream" dar, zusammen mit Wu-Tang Member Raekwon und T.A.. Der Beat ist ein richtiges Brett der etwas älteren Schule und goldenen Eastcoast Zeit, die Frauengesänge und Streicher im Hintergrund untermalen das ganze nochmals perfekt und lassen auch die 3 Hauptcharaktere dieses Songs bestens glänzen. Wieder eine Schiene härter sowie mystisch und geheimnissvoll durch Chorgesänge präsentiert sich "Okay Okay", wohingegen "Blackout" von und mit Swizz Beatz sowie Rob Cash von K.A.R. eher ein Durchschnittssong ist, denn Swizz Beatz hatte schon mal bessere Tage was Beats basteln angeht, als das was er uns hier eintrichtern will. Den Abschluss bildet das sehr chillig angehauchte "Music" zusammen mit Sängerin Cherlise, die diesem Song den letzten Schliff verleiht und mit ihrem Gesang tadellos überzeugen kann.
Fat Joe ist mal wieder ein durchaus gutes Album gelungen, welches allerdings mit der ein oder anderen kleinen Schwäche zu kämpfen hat. Soundtechnisch gesehen orientiert er sich in einer etwa härteren Schiene wie es auch auf den letzten Releases zu hören war, aber eben im Vergleich zu "Jealous Ones Still Envy (J.O.S.E.)" ein hörbarer Wandel ist. Fat Joe Fans sind für diesen Longplayer eh bestens zu haben und auch allen anderen Black Music Hörern kann ich dieses Album empfehlen und wer dem Schein nicht traut sollte eben davor mal reinhören.
PeAcE
MirAclE
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