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Thomas Godoj beim Sender Radio Berlin 88.8

(21.11.2009)

Das neue Album von Thomas Godoj „Richtung G“ ist seit heute (20.11.2009) im Handel, G wie Godoj, G wie Geduldiges Warten der Fans auf den 2. Longplayer des ECHO- Gewinners.

Die ungeduldig erwartete Veröffentlichung führte Thomas Godoj und seine Band auf eine kurze intensive zweiwöchige Promotour, die durch verschiedene Radiosender des Landes unterstützt wurde. Sie führte von Hessen über Saarbrücken, Stuttgart, Leipzig und fand ihren Abschluss in Berlin. Stündlich im Tourbus auf Achse, dazwischen Interviews, Soundchecks, Meetings mit Fans und Journalisten, Fototermine und Autogrammstunden. All das meisterte Thomas Godoj scheinbar nicht müde werdend und konzentriert mit Spaß an der Sache und so konnte er jeden Abend aufs Neue eine erwartungsvolle, meist überschaubare Fangemeinde mit einer Mischung aus neuen und bekannten Songs.begeistern.

So auch in Berlin im kleinen Sendesaal des Rundfunks Berlin- Brandenburg (RBB) in der Masurenallee. Karten dafür konnte man nirgendwo kaufen, nur gewinnen durch tagelanges geduldiges Hören und Anrufen beim Sender, der in größeren Zeitintervallen die gewünschten zwei Bändchen verloste. Unbeliebtestes Musikstück war wohl an diesen Tagen das Besetztzeichen im Telefonhörer. Entschädigt haben dürfte die Fans aber der mehrtägige tolle Support, den Radio Berlin 88.8 rund um die Uhr für Thomas Godojs neues Album und seine am 5. Dezember in Recklinghausen beginnende Clubtour geleistet hat. Nicht nur seine Debütsingle „Love is you“, sondern Songs aus dem 1. Album „Plan A“ und natürlich aus dem neuen wurden in Abständen gespielt, die Moderatoren fanden freundliche, von Sympathie getragene Worte über die Entwicklung des Sängers im letzten Jahr gespickt mit gut recherchierten Informationen. Ein kurzes, aber intensives Interview am Tag des Liveauftrittes, geführt durch Jürgen Jürgens, den alten Haudegen des Senders, der Thomas bereits 2008 nach seinem Sieg bei DSDS zu Gast hatte, komplettierte den Support in der Hauptstadt, in der 88.8 eine viel eingeschaltete Frequenz ist.

Im Foyer des kleinen Sendesaales versammelten sich ab 18:00 Uhr die glücklichen Gewinner, stolz auf die roten Bändchen um das Handgelenk. Lautes, aufgeregtes Stimmengewirr, Berichte über die Telefonaktionen am Wochenende mit oft 2 Telefonen am Ohr, unter Einbeziehung der gesamten Familie inclusive Ehemännern. Davon standen dann auch vereinzelt einige unter den unruhig plappernden Frauen und Mädchen, sich immer wieder anhören müssend:“Du wolltest ja mit, da musste jetzt durch!“ In der Wartezeit bis zum Einlass 19:30 Uhr bildeten sich dann etwas abseits kleine Gesprächsrunden vor sich hin lächelnder männlicher Konzertbesucher.

Nachdem alle ca. 180 Besucher die Plätze im wirklich kleinen Sendesaal eingenommen hatten, sich eine gespannte Atmosphäre ausbreitete, erste Fotos von glücklichen Gesichtern geschossen wurden, die Setliste auf der eine Stufe hohen Bühne vielfach digital gebannt war, ein RBB- Team mit dickem Mikrofon und einer Kamera Stimmen zu Thomas Godoj eingefangen hatte, betrat der Moderator des Abends Jürgen Jürgens die Szene, war überaus erfreut über den lauten Beifall und kündigte Thomas Godoj mit wohl formulierten Worten an, dabei wies er auch auf das Konzert am 16.12 im Postbahnhof in Berlin hin. Nach den eingespielten kurzen 20:00 Uhr Nachrichten saßen 6 Musiker ganz nah ohne Absperrung und Ordnungskräfte vor uns auf der Bühne und legten mit „Alles, was nicht existiert“- einem Klassiker der erfolgreichen Tour 2009- los. Vertraute Klänge für die meisten, aber es waren auch erstaunlicher Weise eine Reihe von Menschen im kuschelig beleuchteten Saal, die die Musiker erstmals live erleben konnten. In seiner bekannt lockeren, sympathischen Art begrüßte Thomas die Gäste und vergaß auch nicht, sich beim Sender für die Unterstützung zu bedanken. Das Publikum bekräftigte seine Worte mit Applaus. „Morning sun“ und dann endlich der erste neue Song live- „Starschnitt“- es hielt die Leute nicht mehr auf den Stühlen- toll gesungen mit der ein wenig angekratzten Stimme von Thomas. Unter die Haut gingen auch die Backing Vocals der beiden Gitarristen Sebastian Netz und Renè Lipps. Der Song scheint eine Fortsetzung der Geschichte aus „Plan A“ zu erzählen, stellt die Frage, was passiert, wenn der Hype um den Star vorbei ist, zeigt aber vor allem das Kämpferherz des Vollblutmusikers. Der Song endet mit Schnitt- cut, selbigen hat Thomas Godoj wohl auch in den letzten Tagen vorgenommen, als er sich von seinem Manager Andreas „Bär“ Läsker getrennt hat- ein mutiger Schritt, der nun den immer wieder betonten selbstbestimmten Weg des Sängers pflastert und im Zuge dieser Entwicklung wohl notwendig war.

Um Freiheit, Mut zum Risiko, um Selbstbestimmung und die Durchsetzung eigener Lebensziele geht es auch überwiegend in seinen neuen Songs, von denen er an diesem Abend noch 3 zu Gehör brachte. Wunderschön gesungen die englischsprachige Ballade „Cocoon“ um eine verletzte Seele, die in ihrem Kokon Kraft sammelt, um dann die Flügel auszubreiten und der Sonne entgegen fliegt. Nach dem von vielen mitgesungenen „Autopilot“ ein emotionaler Highlight des Abends. Bei „Let it be“ wurde wie erwartet mitgerockt- immer wieder schön!- der poetische Song „Uhr ohne Stunden“ rief ein vielfaches Kopfschütteln ob der Tiefe und Intensität von Text und Melodie, Gesang und Instrumentenspiel hervor. Die Stille danach wurde von einem spontan gerufenen „GEIL“ aufgelöst. Eine tiefgründige, bilderreiche Rockballade, die sicher zu den stärksten Songs auf dem neuen Album zählen wird und durchaus würdig für eine weitere Singleauskopplung ist.

„Nicht allein“ und „Helden gesucht“ bildeten den Abschluss, verbreiteten gute Laune, lösten Chorgesang und einen Riesenapplaus mit Zugaberufen aus. 55 Minuten Unplugged mit Thomas Godoj und seiner Band, in der zwar Bassist Bonny G. Assan fehlte, der aber bravorös von dem Kölner Musiker Sebastian Naas vertreten wurde.

Im Foyer versammeln sich glückliche, verschwitzte Fans, das Team mit Mikrofon und Kamera fängt Stimmen danach ein, auch männliche! Einhellige Meinung: tolles Konzert, super Stimme, live der absolute Hammer. Der Sänger hat wohl auch heute einige Freunde seiner Musik dazu gewonnen.

Wie von allen erwartet stellt sich Thomas dann den Blitzlichtern der Digitalkameras. Lächelt, beantwortet Fragen, schreibt Autogramme, wirkt selbst glücklich. Völlig entspannt stehen er, seine Bandkollegen und Mitglieder der Crew noch mehr als eine Stunde unter ihren Fans, Smalltalk ist angesagt, man kennt sich…Es gab sogar endlich die Gelegenheit für ein Bandfoto, das ein in Freundschaft verbundenes Team zeigt, das seinen Weg gehen wird.

Auf Wiedersehen auf der Tour, die vom 05. bis 17. Dezember quer durch 9 deutsche Städte führen wird (Karten sind bei eventim noch für 8 Konzerte zu haben).

Bleibt der Dank an den Sender Radio Berlin 88.8, der auch nach dem Ende des Liveauftrittes seinen Support in der Sendung fortsetzte. Ein Dank geht wiederum an die Mitglieder der Thomas- Godoj- Crew, die wie gewohnt ihre Arbeit mit Verantwortung und Spaß geleistet hat. Und ein Dank gilt der Booking Agentur von Thomas Godoj, FOUR ARTISTS, die weiter an seiner Seite sein und uns hoffentlich noch viele Konzerthighlights organisieren wird.

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