Pink Floyd: Richard Wright gestorben
(16.09.2008)Richard Wright, eines der Gründungsmitglieder der legendären Rockgruppe Pink Floyd, ist am Montag an Krebs gestorben.
Richard Wright ist tot. Der Keyboarder und Mitbegründer der britischen Rockgruppe Pink Floyd, der am 28. Juli 1943 in London geboren wurde, starb am gestrigen Montag. "Richard Wrights Familie teilt in großer Trauer mit, dass Richard heute nach einem kurzen Kampf gegen den Krebs gestorben ist", - so lautet eine gestern veröffentlichte Presse-Information.
Bereits während seines Architektur-Studiums lernte Richard Wright seine späteren Bandkollegen Roger Waters und Nick Mason kennen. 1965 gründeten sie die Band Pink Floyd. Neben Roger Waters war Richard Wright der wichtigste Songschreiber der Gruppe. "Shine On You Crazy Diamond", "Remember A Day" und "It Would Be So Nice" sind einige Lieder, die von Wright entwickelt worden sind. Im Jahr 1978 veröffentlichte Richard Wright sein erstes Solo-Album, das bereits seine Distanz zur Band andeutete. Drei Jahre später verließ er Pink Floyd, 1987 kehrte Wright in die Band zurück.
Die Gruppe Pink Floyd entwickelte einen vollkommen neuen, unverwechselbaren und eigenständigen Stil, der Einflüsse aus dem Blues, dem Progressive Rock, dem Jazz und auch aus der klassischen Musik besitzt. Viele der Alben wie etwa "Dark Side Of The Moon" (1973), "Wish You Were Here" (1975) und "The Wall" (1979) erreichten einen nahezu legendären Kultstatus. Mit dem Tod von Richard Wright, der auf der Homepage von Bandkollege David Gilmour in einem Nachruf als ruhiger und bescheidener Mensch, guter Freund und einflussreicher Musiker beschrieben wird, verlieren die Fans auch ihre Hoffnung, dass Pink Floyd noch einmal in der ursprünglichen Besetzung von 1969 auftreten.
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