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Leona Lewis lehnt Angebot von 1,3 Millionen Euro ab

(12.10.2008)

Leona Lewis lehnt ein 1,3 Millionen Euro-Gagenangebot ab! Die Sängerin erteilte dem exklusiven Kaufhaus Harrods eine Absage, da dort Pelzprodukte verkauft werden. Leona darf sich seit einiger Zeit "Vegetarierin mit dem größten Sexappeal" nennen.

Leona Lewis, die vor einem Jahr mit "Bleeding Love" ihren internationalen Durchbruch feiern konnte, hat von dem Londoner Traditionskaufhaus Harrods das Angebot bekommen, für eine Gage von 1,3 Millionen Euro bei der Eröffnung des Winterschluss-Verkaufes im Januar aufzutreten. Die Sängerin lehnte das lukrative Angebot mit der Begründung ab, dass Harrods auch Pelze verkaufe. Der Zeitung "Times Of London" sagte sie: "Ich trage kein Leder oder irgendwelche tierischen Produkte." Seit ihrem zwölften Lebensjahr ist Leona Vegetarierin. Die Musikerin arbeitet zur Zeit an ihrer ersten eigenen Mode-Kollektion, bei deren Herstellung alleine nicht-tierische Produkte verwendet werden sollen: "Ich will eine Mode-Linie auf den Markt bringen, die frei von Grausamkeiten ist."

In einem früheren Interview mit der Zeitschrift "Top Of The Pops" hatte Leona Lewis bereits erklärt: "Ich bin sehr sensibel und fühle eine starke Verbindung zu Tieren. Ich denke, wenn die Leute sehen würden, woher ihr Fleisch kommt, dann wären sie nicht mehr so grausam. Ich habe mal im Fernsehen gesehen, wie Schweine geschlachtet werden. Danach konnte ich gar nicht mehr aufhören zu weinen."

Vor einigen Monaten wurde die britische Sängerin von der Tierschutzorganisation PETA zur "Vegetarierin mit dem größten Sexappeal" ernannt: Tausende Besucher der PETA-Homepage hatten Leona Lewis auf Platz Eins gewählt.

Die 23-jährige Popsängerin zeigte sich übrigens genervt von den Behauptungen, dass sie langweilig sei. Sie teilte der Tageszeitung "Daily Mail" mit: "Ich trinke nicht. Ich nehme keine Drogen und ich will mich nicht schlecht benehmen. Ich habe keine Ahnung, weshalb es als interessanter gilt, komplett verrückt zu spielen. Ich bleibe mir lieber treu als mich zu verkaufen und schlimme Dinge zu tun, nur um meinen Namen in den Klatschmagazinen zu finden."

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