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Katie Melua findet Ruhm gruselig

(31.10.2008)

Katie Melua kann sich immer noch nicht so richtig mit der Tatsache anfreunden, dass sie eine Prominente ist. Als Kind wollte sie übrigens Politikerin werden.

Auch einige Jahre nach ihrem internationalen Durchbruch hat sich Katie Melua immer noch nicht richtig damit angefreundet, dass sie eine Prominente ist. Wie die Sängerin erklärte, habe ihr der Ruhm zu Beginn ihrer Karriere sogar Angst gemacht. Dem Onlinemagazin Digitalspy.co.uk sagte sie: "Ich habe den Ruhm die ersten ein, zwei Jahre vor mir selbst komplett verleugnet, da er so weit entfernt von dem war, was ich wartete. Der Gedanke an den Ruhm, ich weiß auch nicht warum, aber dabei lief es mir kalt den Rücken runter." Teilweise sei das heute noch immer so, manchmal könne sie ihren Erfolg daher nicht wirklich genießen. Katie erklärte aber ebenso: "Ich liebe die Tatsache, dass die Leute meine Musik mögen und sie sich gut verkauft, da will ich nicht lügen. Aber die ganze Promi-Geschichte finde ich gruselig."

Die Sängerin wuchs zunächst in ihrem Geburtsland Georgien in der Stadt Tiflis auf, im Alter von neun Jahren zog sie dann mit ihrer Familie nach Irland, später nach England. Sie habe als Kind zunächst den Wunsch gehabt, Politikerin zu werden, das änderte sich aber bald, wie Katie Melua dem Onlinedienst Contactmusic.com erklärte: "Als Kind wollte ich Politikerin werden. Aber dann bin ich zur Vernunft gekommen und habe gemerkt, dass das wohl der schlimmste Job der Welt ist. Ich bin in Gegenden aufgewachsen, in denen die Politik einen großen Einfluss auf unser Leben hatte, selbst für Kinder - erst in Georgien und dann in Belfast. Ich weiß noch, dass ich mir immer dachte, dass es mit Frauen an der Macht nicht zu solchen Problemen in der Welt kommen würde. Und dann wird man älter und merkt, dass das alles gar nicht so einfach ist."

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