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Kanye West fordert Gesetze gegen Paparazzi

(17.11.2008)

Zuletzt hat Kanye West am vergangenen Freitag unangenehme Erfahrungen mit Paparazzi gemacht. Jetzt fordert der Rapper härtere Gesetze gegen allzu aufdringliche Fotografen.

Am Freitag lauerte der Paparazzo Terry Blackburn dem Rapper Kanye West auf, als dieser die Disco "Tup Tup Palace" in Newcastle verließ. Dies war dem Musiker gar nicht recht. "Als ich die Kamera zückte, schlug er sie in mein Gesicht," berichtete Fotograf Blackburn dem britischen Rundfunksender BBC. Der Stoß blieb nicht ohne Folgen, wie der Paparazzo weiter erklärte, habe er anschließend einen Schnitt an der Nase gehabt. Kanye West stellte das Ereignis auf seiner offiziellen Website durchaus harmloser dar: "Ich habe ihn nicht angegriffen, ich habe bloß meine Hand gehoben, um die Linse seiner Kamera zu bedecken, ich nehme an, dass bei diesem Durcheinander seine Nase zerkratzte."

Wie auch immer der Vorfall genau ablief: Kanye West wurde kurz darauf in seinem Hotel von der Polizei verhaftet. "Die Beamten waren sehr freundlich, sagten aber, dass sie mich festnehmen müssten, weil eine Anzeige gegen mich erstattet worden sei." Als er kurz darauf das Polizeiwache wieder verlassen konnte und mit einem Polizeiwagen zu seinem Hotel zurückgebracht wurde, seien da überall Paparazzi gewesen, die ihn fotografieren wollten, wie er aus dem Polizeifahrzeug steigt. Auf diese Weise sei ihm ein Schaden entstanden, obwohl es keine Anklage gegen ihn gegeben habe.

Bereits im September war Kanye West am Flughafen von Los Angeles mit Paparazzi aneinandergeraten, die ihm zu nahe kamen. Der Rapper ließ damals die Fäuste sprechen und landete für sehr kurze Zeit im Gefängnis. Nach den erneuten Schwierigkeiten mit den Fotografen, fordert er jetzt, dass von gesetzlicher Seite härter gegen die Paparazzi vorgegangen wird: "Wir dürfen nicht vergessen: Es waren die Paparazzi, die Lady Diana töteten. Wann wird es endlich ein Gesetz geben, das vorschreibt, dass man für ein Foto fragen muss?"

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