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Portrait von Melanie C

Die Britin Melanie Chisholm, die am 12. Januar 1974 geboren wurde, erreichte mit den Spice Girls in den Neunzigern Weltberühmtheit. Mel C. die während ihrer Zeit bei den Spice Girls auch den Spitznamen "Sporty Spice" verpasst bekam, galt eigentlich immer als beste Sängerin der Band. Als sie 1998 ihre Solokarriere startete, konnte sie den Beweis dafür antreten. Die absolvierte Ballettausbildung kam ihr vor allem während ihrer Zeit als Spice Girl zugute. Bei ihrer Solokarriere legte sie mehr Wert auf rockige Melodien und gute Texte, die sie alle selbst schrieb. Ihr erstes Soloalbum konnte mit immerhin sechs Top Ten Singles aufwarten. Eine Bilanz, von der die restlichen Mitglieder ihrer ehemaligen Girls-Combo nur träumen können. Dieser Erfolg kommt jedoch nicht von ungefähr, gründet er doch auf ausgeklügelten Strategien. So holte sie sich namhafte Produzenten wie Rick Rubin und William Orbit mit ins Boot. Auch die Kollaborationen mit Lisa „Left Eye Lopez“ und ihrem alten Spezi Bryan Adams sind geschickt eingefädelt.

Das 2003 folgende, zweite Album konnte die Erwartungen der Fans und auch der Plattenfirma nicht erfüllen. Aufgrund mieser Verkaufszahlen, trennte sich die Plattenfirma Virgin von Mel C. Daraufhin gründete sie ein eigenes Label namens Red Girl Records. Das für 2004 angekündigte neue Album kam erst im folgenden Jahr heraus und setzte weiterhin auf Rockmusik in Kombination mit einfühlsamen Lyrics. Das dritte Album konnte zwar mit einer erfolgreichen Singleauskopplung aufwarten, blieb aber trotzdem erst hinter den Erwartungen zurück. In Deutschland erreichte sie mit dem Telenovela-Titelsong „Day Of My Life“ Platz 1 der Charts, woraufhin die Single zu einer der erfolgreichsten des Jahres 2005 avancierte. Nach einer Wiederveröffentlichung des dritten Albums wurde es weltweit erfolgreich und erreichte Gold-Status sowie eine Echo-Nominierung. 2007 erschien ihr viertes Album, das Platz 15 in den Albumcharts erreichte. Danach konzentrierte sie sich auf eine Reunion-Tournee mit den Spice-Girls, die zwölf Konzerte in elf Städten vorsah und bis 2008 dauern sollte.