Portrait von Jamie Cullum
Der englische Jazz-Sänger und Pianist Jamie Cullum wurde am 20. 08. 1979 in der englischen Grafschaft Essex geboren. Sein familiäres Umfeld brachte ihn früh in Kontakt mit Musik - die Eltern spielten in einer Band -, er erhielt Klavier-, Gitarren- und Gesangsunterricht. Seine Leidenschaft galt schon immer dem Jazz, den er heute auch mit Stilelementen aus Pop, Klassik und anderen Musikrichtungen mixt. Daraus entsteht dann sein eigener Stil, rhythmisch, melodisch und eingängig.
Während des Anglistikstudiums finanzierte sich Jamie Cullum seinen Lebensunterhalt durch Auftritte in Bars, Diskotheken, auf Hochzeiten und auf Kreuzfahrtschiffen. Ein Teil des dabei verdienten Geldes floss in die Produktion der ersten beiden CD´s. Bereits die erste verkaufte sich mit 700 Exemplaren überraschend gut, der Durchbruch kam dann mit seiner zweiten Aufnahme, "Twenty-Something".
Neben Coverversionen bekannter Jazz- und Popsongs (so interpretiert Cullum Jimi Hendrix´ "The Wind Cries Mary") sind auf seinen CD´s auch viele eigene Kompositionen zu finden. Seine Musik ist entspannter Wohlfühl-Jazz, unverkennbar geprägt durch Jamie Cullums etwas rauhe, einzigartige Stimme, und nebenher begeistert er durch seine Interpretationen am Klavier.
Bei seinem neuesten Album, das in Los Angeles und London aufgenommen wurde, schrieb er die meisten Stücke selbst und arbeitete auch mit bekannten Produzenten zusammen. Musikalisch hat er sich insofern weiterentwickelt, als jetzt neben dem Pop auch Einflüsse aus R & B, Hip Hop, Funk, etc. Eingang in seine Interpretation des Jazz gefunden haben. Die Musik ist dadurch nur noch authentischer geworden, Jamie Cullum scheint jetzt seinen Stil gefunden zu haben - ein Crossover von "easy-listening"-Jazz und vielfältigen musikalischen Stilrichtungen, anspruchsvoll im Vortrag, angenehm zu hören und besonders geeignet für entspannte Stunden.
