Portrait von Cascada
Wie das eintönige Rauschen eines Wasserfalles, der auf spanisch mit "Cascada" betitelt wird, Klingen die Tracks des 2002 in Bonn gegründeten Dance Acts absolut nicht. Das Gegenteil ist der Fall: Cascada hebt sich von dem Dance-Einerlei, das täglich produziert wird, deutlich ab.
Dies zeigt sich besonders an der Häufigkeit, mit der die Videos und Singleauskopplungen auf Musik- und Radiosendern zu sehen bzw. hören sind. Diesen Status erreichen nur wenige Vertreter der Dance-Szene und noch weniger bringen selbst die Hörer anderer Musikrichtungen dazu, an dieser Stelle einmal hinzuhören und sich von den eingängigen Klängen und Refrains begeistern zu lassen.
Mit ihrem eigenen Stil, der großen Wiedererkennungswert hat, produzieren Cascada Tracks, die direkt ins Ohr gehen. Nicht zuletzt ist das der Stimme des Acts, der 27-jährigen Natalie Horler zu verdanken, die akustisch wie optisch für eine wachsende Fangemeinde sorgt, sowie den "Machern" Yanou und DJ Manian.
Für viele Liebhaber elektronischer Tanzmusik sind die besten Tracks u.a. große Hits, deren Melodien mit Dance-Elementen kombiniert wurden. Die Produktion einer Dance-Version eines erfolgreichen Liedes, die zum einen ein harmonisches Verhältnis zwischen Dance- und melodischen Elementen erkennen lässt und zum anderen in einem ernst zu nehmenden Track resultiert, ist, neben anderen, eine Disziplin, die Cascada vorbildlich beherrschen.
Das beweisen nicht zuletzt auch die internationalen Erfolge, wie bspw. Platz 1 der Charts in Frankreich oder die Platin-Verleihung in Großbritannien für das Album "Everytime we touch". Somit bleibt ein zuversichtlicher Blick in die Zukunft, in der Cascada auch weiterhin die Tanzflächen dieser Welt mit hochwertigen Dance-Tracks füllen und in der die Vorfreude auf den nächsten Hit ungetrübt ist.
