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Portrait von Carly Simon

Carly Elisabeth Simon wurde am 25.6.1945 in New York als Tochter des Verlegers Richard Simon geboren, der Mitbegründer des Verlagshauses Simon und Schuster war.

Zusammen mit ihrer Schwester Lucy begann Carly Simon ihre Gesangskarriere. 1964 landeten die beiden Schwestern einen ersten Hit.

Der Durchbruch als Sängerin und Songschreiberin gelang Carly Simon 1972, als sie den Titel „You're so vain“ heraus brachte. Bis heute ist nicht geklärt, auf welchen Mann dieser Text gemünzt war. Carly Simon hat sich beharrlich darüber ausgeschwiegen.

Ein Jahr vor diesem großen internationalen Erfolg wurde ihr bereits ein Grammy verliehen als Auszeichnung für die beste neue Künstlerin.

1972 heiratete Carly Simon ihren Sängerkollegen James Taylor, der wie sie auch selber Songtexte schrieb. Aus dieser Verbindung gingen zwei Kinder hervor. Die Ehe von Carly Simon und James Taylor wurde 1983 wieder geschieden. Carly Simon landete einen Erfolg nach dem anderen und erhielt mehrere Jahre in Folge Goldene Alben für ihre Lieder. Ihr Song „Nobody does it better“ wurde 1977 zum Titelsong des James-Bond-Films „Der Spion, der mich liebte“. Nach einem Zusammenbruch mitten auf der Bühne zog sich Carly Simon 1980 zurück; aber in der Zurückgezogenheit schrieb sie weitere Stücke, die ebenfalls sehr erfolgreich waren.

Für „Let the river run“, das zum Titelsong in dem Film „Die Waffen der Frauen“ wurde, erhielt sie 1989 einen Oscar für den besten Song.

Eine Brustkrebserkrankung zwang Carly Simon 1998, eine schöpferische Pause einzulegen. Zum Glück war die anschließende Therapie ein Erfolg, so dass sie wieder arbeiten konnte.

Das Ergebnis waren mehrere neue Alben, darunter auch eine Sammlung mit Weihnachtsliedern. Carly Simons bislang letztes Album „Moonlight Serenade“ erschien 2005. Hoffentlich bleibt es nicht ihr letztes.