Portrait von Busta Rhymes
Busta Rhymes wächst wie viele seiner Rappergeneration im New Yorker Ghetto auf. Trevor Tahiem Smith Junior, so heißt Busta eigentlich, wird am 20. Mai 1972 als Sohn von jamaikanischen Einwanderern in Brooklyn geboren. Als er zwölf Jahre alt ist, zieht er mit seinen Eltern in einen New Yorker Vorort um.
Um ihn herum gedeiht und wächst die noch junge Hip Hop-Szene und Trevor ist voll dabei. Genau wie seine Mitstreiter Notorious B.I.G. und Jay-Z besucht er nun die George Westinghouse High School.
Als Mitglied der Leaders of the New School erhält Busta Rhymes 1991 seinen ersten Plattenvertrag. Seinen Namen bekommt er entweder von dem ehemaligen NFL-Profi George „Buster“ Rhymes oder Trevor benennt sich in Anspielung an einen Boxer namens Buster. Sein Name ist aber auch ein Wortspiel, denn „to bust a rhyme“ wird sinngemäß mit "einen guten HipHop darbieten" übersetzt.
Der Erfolg der Leaders of the New School ist groß, trotzdem veröffentlichen sie nur noch ein Album, ehe sich Busta Rhymes voll auf seine Solokarriere konzentrieren möchte. Nach einigen Gastauftritten bei anderen Künstlern und nach seinem Schauspieldebüt unterschreibt Bust Rhymes bei Electra und produziert 1997 sein erstes Soloalbum. Dieses ist sehr erfolgreich und steigt auf Platz drei der Billabong-Charts. Es folgen noch weitere Alben, jedes noch erfolgreicher als seine Vorgänger.
Album folgt auf Album und ein Wechsel der Produktionsfirma im Jahr 2001 bringt Busta Rhymes zunächst nur Kritik: Seine Alben sind kommerziell weniger erfolgreich und die Produktion sei wässrig, sagen die Fans und Kritiker.
Erst ein neuerlicher Wechsel des Labels und ein weiteres Album 2006 bringen den verdienten Erfolg zurück. Busta Rhymes erklimmt damit sogar Platz eins der Charts und begeistert seine Fans und Kritiker gleichermaßen.
